Aktuelles

 

    Freibad "Naturfreibad Großhabersdorf"

   Online-Mitfahrzentrale Landkreis Fürth

   Ortsumgehung Ammerndorf - Umleitungsstrecken

    Klimaschutzkonzept der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg

    Widerrufsmöglichkeiten Internetprogramm "Google Street View"

      2. Auflage der Freizeit- und Wanderkarte der Allianz "Biberttal-Dillenberg"

    Bodenrichtpreise des Gutachterausschusses des Landkreises Fürth

    4 Bauplätze in der Badstraße

     Bauplatz der in der Hafnerleite

     Bauplatz zur Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses

    10 Jahre N-ERGIE Aktiengesellschaft

    N-ERGIE Aktiengesellschaft - ungebremste Antragsflut bei EEG-Anlagen



  Freibad "Naturfreibad Großhabersdorf"
 

Liebe Gäste aus Nah und Fern,

es freut uns sehr, dass Sie sich für unser neues und in weitem Umkreis einzigartiges Naturbad interessieren. Da es sich um ein ganz neues Freibad handelt, ist es erforderlich, dass die Wasserqualität amtlich festgestellt wird.

Derzeit werden täglich Wasserproben entnommen und von einem unabhängigen Labor auf ihre Unbedenklichkeit hin untersucht. Nach den ersten Proben können wir davon ausgehen, dass die Wasserqualität stimmt.

Der Badebetrieb kann somit bereits am Samstag den 29. Mai 2010 aufgenommen werden.


 

Nun hoffen wir mit Ihnen, liebe Gäste, dass die Temperaturen und damit natürlich auch die Wassertemperatur im Becken steigen und einem ausgelassenen Badevergnügen im neuen Naturbad in Großhabersdorf nichts mehr im Wege steht.

Auch wenn, aufgrund des schlechten Wetters in den letzten Wochen, noch nicht alles komplett fertig gestellt werden konnte, so ist doch der Badebetrieb uneingeschränkt möglich.

Als Bürgermeister der Gemeinde Großhabersdorf wünsche ich ihnen viel Spaß und Vergnügen beim baden in Naturbelassenem Badewasser. (nähere Informationen finden Sie hier)

 

Ihr

Friedrich Biegel

1. Bürgermeister

 

     Online-Mitfahrzentrale Landkreis Fürth

Gemeinsam fahren, Kosten sparen! Unter diesem Motto bietet der Landkreis Fürth ab sofort einen kostenlosen Online-Service an. Ziel ist es, eine Alternative zum Individualverkehr anzubieten, die Geld spart und zusätzlich die Umwelt schont.
Landrat Matthias Dießl gab gemeinsam mit der Betreiberin der Internet-Plattform Mitfahrzentrale (MiFaZ) Inna Janssen 
den Startschuß für den Landkreis Fürth. Ab 14. Juli wird der Service überregional in der Europäischen Metropolregion Nürnberg angeboten.

Zur Internetplattform Mitfahrzentrale kommen Sie hier: http://www.landkreis-fuerth.mifaz.de/

   Ortsumgehung Ammerndorf - Umleitungsstrecken

Voraussichtlich ab 23.08.2010 bis 23.12.2010 wird die Staatsstraße 2245 zwischen Ammerndorf und Weinzierlein aufgrund des ersten Bauabschnittes der Ortsumgehung Ammerndorf für den Gesamtverkehr gesperrt.

Die Umleitung erfolgt für Fahrzeuge bis 30 t Gesamtgewicht über Ammerndorf – Kreisstraße Fü 15 – Roßtal – Staatsstraße 2409 – Weinzierlein und umgekehrt.

Die Fahrzeuge über 30 t werden über Ammerndorf – Staatsstraße 2409 – Cadolzburg – Kreisstraße FÜ 19 – Wachendorf – Banderbach – Kreisverkehr – links Westspange – Staatsstraße 2245 und umgekehrt umgeleitet.

Während der Straßensperrung gilt für die Buslinie ein abweichender Fahrplan. Diesen können Sie hier abrufen: 113_Umleitungsfahrplan

Die Verkehrsteilnehmer und Anlieger werden um Verständnis gebeten.


 

 

  Klimaschutzkonzept der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg

Ende des Jahres 2008 wurde beim Forschungszentrum Jülich GmbH ein Antrag auf Gewährung einer Bundeszuwendung zur Durchführung eines umfassenden Klimaschutzkonzeptes in der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg gestellt. Das Forschungszentrum Jülich ist hierbei der Projektträger. Diese Projekte werden bis zu 80% durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert, wenn der Antrag den Richtlinien entspricht.

Das Energietechnologische Zentrum der ENERGIEregion GmbH der Stadt Nürnberg (ETZ), wurde im Rahmen einer Ausschreibung ausgewählt und mit der Erstellung des Klimaschutzkonzept beauftragt. Träger des ETZ ist die Stadt Nürnberg. Das ETZ ist Ansprechpartner in Fragen der Energieeinsparung und ist berechtigt zur Konzeptstudie im Rahmen des Umsetzungsförderungsprogramms. Das ETZ ist interessensneutral und wird im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes für das Gebiet der Kommunalen Allianz eine CO2-Bilanz erstellen.

Ziel des Klimaschutzkonzeptes ist die Vermeidung von CO2. Es wird ermittelt, in welchen Bereichen des Allianzgebietes bzw. der einzelnen Kommunen es ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist, auf erneuerbare Energien zu setzen.  Wichtig ist hierbei die regionale Wertschöpfung – man will weg von herkömmlichen Energien, die nicht in unserer Region zentralisiert vorhanden sind sondern importiert werden müssen, wie z.B. Gas aus Russland oder Öl aus den arabischen Ländern. Ziel ist quasi die Verbesserung der Nutzung regionaler Energieträger und Einsparpotentiale. Ermittelt werden zunächst die im Moment im Allianzgebiet verbrauchte Energiemenge und die sich daraus ergebende CO2-Bilanz. Der Energieverbrauch kann jedoch nur allgemein ermittelt werden, eine haushaltsscharfe Erfassung ist organisatorisch und datenschutzrechtlich nicht möglich und auch nicht vorgesehen. Die damit verbundenen Umsetzungsaufgaben werden durch die Kommunen erledigt. Eine dauernde Kommunikation mit den einzelnen Akteuren und der Öffentlichkeit ist für die Akzeptanz des Konzeptes unbedingt erforderlich.  Entsprechende Workshops und Handlungsoptionen werden durch das ETZ durchgeführt und sind Inhalt des Klimaschutzkonzeptes.

Der Bescheid des BMU liegt vor, mit der Erstellung des Konzeptes kann begonnen werden. Als Abschlusstermin ist der 31. Mai 2010 vereinbart. Übrigens: Die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg ist die erste nicht als juristische Person installierte Kommunale Allianz in Deutschland, die so einen Antrag beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gestellt und genehmigt bekommen hat.

 
    Widerrufsmöglichkeiten Internetprogramm "Google Street View"

Die Stabstelle des IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung hat Informationen zu den Widerspruchsmöglichkeiten gegenüber der Firma Google hinsichtlich des Programms "Google Street View" herausgegeben. Demnach haben Anwohner die Möglichkeit, der Veröffentlichung ihrer Häuser und Grundstücke im Programm "Street View" zu widersprechen. Soweit der Widerspruch erfolgt, sind die entsprechenden Bilder noch vor der Veröffentlichung im Programm "Street View" durch die Fa. Google unkenntlich zu machen. Die Widersprüche können per Email an streetview-deutschland@google.com oder postalisch an Google Germany GmbH, Betr. Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg, gerichtet werden. Weitergehende Informationen zur Bearbeitung der Widersprüche teilt  Google unter http://maps.google.de/help/maps/streetview/privacy.html mit.
 

    2. Auflage der Freizeit- und Wanderkarte der Allianz "Biberttal-Dillenberg"

Die Freizeit- und Wanderkarte der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg wurde neu aufgelegt. Die allseits beliebte und begehrte Karte, die das Gebiet der sieben Kommunen im südlichen Landkreis Fürth umfasst, wurde rundum überarbeitet und erneuert. Am Mittwoch, dem 9. Juni 2010 wurde die Karte im Rahmen einer Allianzratssitzung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Sie erscheint in einer Auflage von 40.000 Stück und ist – wie bisher – kostenlos in den Rathäusern der Allianzkommunen sowie im Landratsamt erhältlich.

 

    Bodenrichtpreise des Gutachterausschusses des Landkreises Fürth

Der Gutachterausschuss des Landkreises Fürth hat für den Bereich der Gemeinde Großhabersdorf den Bodenrichtwert für Wohnbauland bzw. Gewerbe ermittelt. Der Richtwert versteht sich mit Erschließung.
Stichtag der Wertermittlung:     31.12.2008
Zeitraum der Wertermittlung:    01.01.2007 bis 31.12.2008
 

Ortsteil: Wohnbebauung
€/m²
Gewerbe
€/m²
Großhabersdorf 135,00 40,00
Fernabrünst 75,00 ------
Hornsegen 55,00 ------
Oberreichenbach 55,00 ------
Schwaighausen 55,00 ------
Unterschlauersbach 55,00 ------
Vincenzenbronn 80,00 ------
Wendsdorf 55,00 ------

 

    4 Bauplätze in der Badstraße


Die Bauplätze in der Badstraße weisen eine Größe zwischen 390 und 470 m² auf. Der Kaufpreis beträgt, einschließlich der Erschließungskosten für das unbebaute Grundstück, 125,00 €/m².

Die Festsetzungen des zukünftigen Bebauungsplanes werden im notariellen Kaufvertrag als Bedingungen aufgenommen. Dies bedeutet, dass die Festsetzungen des Bebauungsplanes, bereits vor der Rechtskraft des Bebauungsplanes eingehalten werden müssen.



Bei zwei Grundstücken ist in den Kaufvertrag eine notarielle Sicherung des vorhandenen gemeindlichen Kanals erforderlich.
 
Die Gemeinde Großhabersdorf hat vor Entwicklung des Bebauungsplanes eine Baugrunduntersuchung durchführen lassen. Dabei wurde festgestellt, dass zur ausreichenden Gründung der geplanten Gebäude ein 60 cm starker Bodenaustausch im Bereich der Baugruben erforderlich ist.
Als Austauschmaterial kommt Kalkschottermaterial der Körnung 0/100 (untere Lage) bzw. 0/56 (obere Lage) in Betracht. Mit der notariellen Kaufurkunde wird den Käufern das entsprechende Baugrundgutachten (in Ablichtung) zur Verfügung gestellt.
Die Baugrundstücke sind nach dem Erwerb sofort bebaubar. Für weitere Fragen steht Ihnen gerne
Bürgermeister Biegel
 (buergermeister@grosshabersdorf.de ) oder Herr Seischab (seischab@grosshabersdorf.de ), Tel. 09105/99839-18.

 

      Bauplatz in der Hafnerleite


Das Grundstück, welches die Gemeinde derzeit zum Kauf anbieten kann (Fl.Nr. 248/4, Gemarkung Großhabersdorf) liegt in der Hafnerleite. Das Grundstück ist nach Süden geneigt, hat eine Größe von 1.203,0 m² und man hat einen sehr schönen Blick auf den Bibertgrund. Eine Bebauung mit einem Einzel- bzw. Doppelhaus ist möglich. Das Grundstück kostet 130,00 €/m² inkl. der Erschließung.



Weitere Informationen erhalten Sie im Rathaus Großhabersdorf bei Bürgermeister Biegel ( buergermeister@grosshabersdorf.de ) oder Herrn Seischab ( seischab@grosshabersdorf.de ), Tel. 09105/99839-18.

 

Bauplatz zur Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses

In der Ansbacher Straße veräußert die Gemeinde Großhabersdorf ein Grundstück zur Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses. Für Informationen zu diesen Grundstück steht Ihnen  Herr 1. Bürgermeister Biegel  (buergermeister@grosshabersdorf.de) oder Herr Seischab  (seischab@grosshabersdorf.de), Tel. 09105/99839-18 gerne zur Verfügung.


 

    10 Jahre N-ERGIE Aktiengesellschaft

Starker Partner für die Region und bundesweit unter den Top Ten der Stromversorger

10 Jahre nach der Gründung der N-ERGIE durch die Verschmelzung der EWAG Energie- und Wasserversorgung AG und des Fränkischen Überlandwerks (FÜW) zieht das Unternehmen eine positive Bilanz: Die Wertschöpfung des Unternehmens konnte kontinuierlich gesteigert werden und qualifizierte Arbeitsplätze in der Region blieben erhalten. Zwischen den Jahren 2001 und 2008 erhöhten sich Umsatzerlöse um 180% von 998 Mio. € auf 1,8 Mrd. €. Seit 2003 zählt das Unternehmen zu den zehn größten Stromversorgern in Deutschland. Neben Strom bietet der Nürnberger Energieversorger mit seinen 2.600 Beschäftigten auch Erdgas, Wasser, Fernwärme und Energie-Dienstleistungen.

Dem Wettbewerb stellt sich die N-ERGIE aktiv und erfolgreich. Über 40 Prozent des Stromabsatzes erwirtschaftet sie außerhalb des Netzgebietes mit ihren innovativen und maßgeschneiderten Stromprodukten für Industrie, Dienstleister und kommunale Unternehmen.

Die Strom- und Erdgasnetze der N-ERGIE wurden von der Bundesnetzagentur als 100% effizient bewertet. Gut für die Kunden, die von der hohen Versorgungssicherheit profitieren.

 Regional verwurzelt – überregional erfolgreich

In Franken entschied man sich vor dem Hintergrund der Liberalisierung auf den Energiemärkten dafür, auf die Stärken der zwei traditionsreichen Energiedienstleister EWAG und FÜW aufzubauen. Die EWAG stand für ein umfassendes Angebot an Dienstleistungen rund um die Energie- und Wasserversorgung, das FÜW für eine hohe Bekanntheit und wirtschaftliche Präsenz als Stromversorger der Region.

Die Verschmelzung von EWAG und FÜW zur N-ERGIE am 30. März 2000 ist ein Beispiel für die erfolgreiche Fusion zweier Energieversorger. Auch heute schlägt das Herz der N-ERGIE für die Region. Und zu der regionalen Verbundenheit kam der überregionale Erfolg hinzu. Denn die Strategie, durch gemeinsames Wachsen zu punkten und die Chancen des Wettbewerbs aktiv zu nutzen, erwies sich als Erfolgsrezept.

 Im Netzwerk mit starken Partnern

Als Anteilseigner sind die Städtische Werke Nürnberg GmbH (StWN) mit 60,2% und die Thüga AG, München mit 39,8% an der N-ERGIE beteiligt. Die StWN gelten selbst als Vorreiter für ein flexibles und wirtschaftliches Unternehmen und schrieben mit ihrem Nürnberger Organisationsmodell bei der Gründung im Jahr 1959 Geschichte. Zu seinem 50-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr war der StWN-Konzern mit rund 4.550 Beschäftigten und einem Umsatz von annähernd zwei Milliarden Euro einer der großen Arbeitgeber in Mittelfranken.

Beteiligungen

Die Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern bildet einen wichtigen Faktor für den Erfolg der N‑ERGIE. Das Netzwerk des N-ERGIE Konzerns umfasst derzeit 44 Beteiligungen. Der Energieversorger ist an zahlreichen Stadt- und Gemeindewerken in der Region beteiligt und agiert in einem Netzwerk von Tochtergesellschaften, die als Dienstleister ein umfassendes Angebotsspektrum abdecken: von Kundenservice und Abrechnung über Facility Management, Contracting und regenerative Energieerzeugungsanlagen; von der Planung und dem Betrieb von Energieerzeugungs- und Wassergewinnungsanlagen über Informations- und Telekommunikationssysteme bis zu Netzführungs- und Netzbetriebsdienstleistungen.

Kauf der Thüga AG

Im letzten Jahr konnte die N-ERGIE ein weitreichendes und besonders bedeutsames Projekt abschließen, das den Boden für vielfältige zukünftige Kooperationsmöglichkeiten im Netzwerk bereitet: Gemeinsam mit den Partnern Stadtwerke Hannover, Mainova AG Frankfurt und KOM9, einem Verbund aus über 45 kommunalen Versorgungsunternehmen, kaufte die N-ERGIE ihre Muttergesellschaft, die Thüga AG. Die Thüga ist das größte Netzwerk kommunaler Energieversorger in Deutschland, die Mehrheitseigentümer sind Städte und Gemeinden. Für die Thüga wurde ein Kaufpreis von rund 2,9 Mrd. Euro vereinbart. Die N-ERGIE ist mit einem Anteil von 20,53% beteiligt. Mit dem Kauf der Thüga nutzte das Erwerberkonsortium die einmalige Chance, das Netzwerk als strategische und operative Holding für die kommunal bestimmten Versorgungsunternehmen zu erhalten und so die Möglichkeiten dieses Geschäftsmodells für die Zukunft sichern.

Verbund der 8KU

Ein weiteres wichtiges Netzwerk, in dem die N-ERGIE eingebunden ist: der Verbund der 8KU. 2003 ursprünglich vor dem Hintergrund der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes entstanden, sind die 8KU eine in der deutschen Energielandschaft einmalige Kooperation der acht großen kommunalen Unternehmen, die mehrheitlich in kommunalem Besitz sind. Die acht Energieversorger stellen mit derzeit 28.000 Arbeitsplätzen mehr als ein Zehntel der Arbeitsplätze der Branche. Bei den aktuellen Weichenstellungen in der Energiepolitik stehen die 8KU für Klimaschutz und Effizienz, Innovation und faires Marktdesign.

Erfolgreich im Wettbewerb

Im zunehmend härter werden Wettbewerb auf dem Energiemarkt kann die N-ERGIE seit Jahren auch bundesweit Erfolge verzeichnen: Aktuell erwirtschaftet sie mehr als 40% des Stromabsatzes außerhalb ihres Netzgebietes.

Beim überregionalen Vertrieb an Privatkunden baut das Unternehmen auf die Clevergy GmbH & Co. KG. Die gemeinsame Vertriebstochter von N-ERGIE und enercity, Stadtwerke Hannover AG wurde 2008 gegründet und hat die anvisierten Kundenzahlen bereits übertroffen.

Professionelle Beschaffung über die Syneco

Seit Oktober 2000 kauft die N-ERGIE ihren Strom über das Energiehandelsunternehmen Syneco GmbH & Co. KG ein, an dem sie als Hauptgesellschafterin beteiligt ist. Das erfolgreiche Handelshaus besitzt den Status eines zertifizierten Finanzdienstleisters und ist europaweit tätig. Über die Syneco ist die N-ERGIE in der Lage, ihren Kunden direkten Zugriff auf die europäischen Energiebörsen zu ermöglichen und ihre Produkte auf einem wettbewerbsfähigen Preisniveau zu halten.

Kundennähe durch Beratung

Innovative Produkte und die Nähe zum Kunden stellten für die N-ERGIE von Beginn an den Dreh- und Angelpunkt ihrer Aktivitäten dar. Ein diversifiziertes Produktprogramm inklusive Ökostromangebot sowie individuell konzipierte Lösungen für Firmen- und Industriekunden kennzeichnen die kundenorientierte Produkt- und Preispolitik des Unternehmens. Im Privatkundengeschäft setzt die N‑ERGIE auf ihre Stärke, als Regionalversorger spürbar näher zu sein. Eine persönliche Beratung bieten die N-ERGIE Experten im N-ERGIE Centrum in Nürnberg oder im N-ERGIE Mobil in der Region.

Für viele Kunden stehen momentan die Themen Energieeinsparung und –effizienz im Fokus. Deshalb bietet die N-ERGIE neben der Produktberatung in ihrem Kundenzentrum auch eine umfassende Energie- und Umweltberatung für Privatkunden, zum Beispiel zur Nutzung von Solarthermie.

Kunden aus Industrie, Gewerbe und Kommunen steht das umfassende Beratungsangebot der impleaPlus GmbH, der gemeinsamen Tochtergesellschaft der N-ERGIE Aktiengesellschaft und der wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen, zur Verfügung. Von Contracting über Facility Management bis zum Energie- und Umweltmanagement orientieren sich die Dienstleistungsangebote an den Bedürfnissen der Kunden. Für eine erfolgreiche Kombination aus Ökologie und Ökonomie.

N-ERGIE setzt auf Energieeffizienz und ausgewogenen Energiemix

Im Geschäftsbereich der Erzeugung setzte die N-ERGIE im Jahr 2005 ein Zeichen für die Energieeffizienz, als sie 90 Millionen Euro für die Modernisierung ihres Heizkraftwerkes in Nürnberg investierte. Die Anlage wurde von Kohle auf Erdgasbefeuerung und umweltschonende GuD-Technologie umgerüstet. Durch den Umbau verdoppelt die N-ERGIE ihre Stromproduktion und sorgte gleichzeitig für eine nachhaltige Verbesserung der Klimabilanz. Denn die neue Technologie ermöglichte eine Senkung des Kohlendioxidausstoßes um jährlich bis zu 140.000 Tonnen.

Erzeugungsstrategie

Auch in Zukunft wird die N-ERGIE bei der Erzeugung auf die Kombination von Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit bauen. Das Unternehmen setzt auf einen breiten Energiemix und wird sowohl in regenerative als auch in konventionelle Energieträger investieren. Mittelfristig wird die N-ERGIE ihren Anteil der Strom-Eigenerzeugung auf 1.000 Megawatt ausbauen, wobei 25% aus erneuerbaren Energien stammen sollen.

Ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Eigenstromproduktion ist die Beteiligung am hocheffizienten Gemeinschaftskraftwerk Irsching V bei Ingolstadt, das am 17. Mai 2010 eingeweiht wird. Das Investitionsvolumen für das neue GuD-Kraftwerk beträgt insgesamt 400 Millionen Euro.

Regenerative Projekte

Weitere Projekte treibt die N-ERGIE im Bereich der erneuerbaren Energien und der dezentralen Erzeugung in BHKWs voran: In Nürnberg errichtet das Unternehmen für 36 Mio. € ein neues Biomasse-Heizkraftwerk. Durch die Integration des Biomasse-Heizkraftwerkes in das Nürnberger System der Fernwärmeversorgung mit lokaler Stromerzeugung über Kraft-Wärme-Kopplung können mehr als 28.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. Die Anlage wird eine Fernwärmeleistung von rund 14 Megawatt (MW) und eine elektrische Leistung von zirka 6 MW haben. Der erzeugte Ökostrom reicht für mehr als 10.000 Haushalte.

Außerdem plant die N-ERGIE gemeinsam mit Partnern eine Bioerdgasanlage mit Gasaufbereitung zu Erdgasqualität und Bioerdgaseinspeisung in das Erdgasnetz im westlichen Mittelfranken.

Weitere große Projekte der regenerativen Stromerzeugung will die N-ERGIE im Rahmen der 8KU Renewables GmbH umsetzen, an der sie mit einem Anteil von 12,5 Prozent beteiligt ist. Ziel der 8KU Renewables GmbH ist es, als Dienstleister für die acht Gesellschafter Projekte mit einer Kapazität von insgesamt 1.800 MW zu entwickeln und investitionsfertig vorzubereiten.

Die Netze der N-ERGIE: Garant für eine sichere Versorgung

Die Leistungsfähigkeit der N-ERGIE als Infrastrukturanbieter stellt einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in Nürnberg und in der Region dar. Denn eine hohe Versorgungssicherheit bei Energie und Wasser ist beeinflusst die Qualität eines Standortes. Niedrige Ausfallzeiten sind für Industrie und Gewerbe entscheidend und sorgen bei Privatkunden im Alltag für Lebensqualität. Deshalb sind die Kunden bei der N-ERGIE gut aufgehoben, denn die Versorgungssicherheit in ihrem Stromnetz ist sogar noch etwas besser als der ohnehin schon sehr gute deutsche Standard. Pro Jahr und Kunde lag die Unterbrechungszeit im Jahr 2008 bei lediglich 14 Minuten. Die hohe Qualität der N-ERGIE Netze bestätigt auch die Bundesnetzagentur, die seit einigen Jahren über die Strom- und Gasnetze wacht: Sowohl im Strom- als auch Erdgasnetz wurde die N-ERGIE mit 100% Effizienz bewertet.

Diese Qualität kommt nicht von ungefähr: Seit Jahren investiert das Unternehmen kontinuierlich rund 80 Mio. € pro Jahr allein in die Strom- und Erdgasnetze.

Neue Anforderungen – neue Arbeitsmethoden

Neue Entwicklungen und Technologien greift die N-ERGIE aktiv und frühzeitig auf: Angesichts der gesetzlichen Vorschriften zum Unbundling, also zur Entflechtung des Netzes von den im Wettbewerb stehenden Bereichen der Erzeugung und des Vertriebs, gliederte die N-ERGIE bereits zum 1. Januar 2007 eine eigene Netzgesellschaft aus, die N-ERGIE Netz GmbH.

Auch das Thema „Arbeiten unter Spannung“ hat die N-ERGIE frühzeitig angepackt: Bereits seit Oktober 2005 wendet das Unternehmen, z. B. für die Montage von Vogelschutzeinrichtungen das Verfahren des Arbeitens unter Spannung an. Die positiven Erfahrungen bei den bisher durchgeführten Arbeiten waren Anlass, die Methode dauerhaft im Netzbetrieb einzusetzen.

Erneuerbare Energien als Herausforderung

Mit der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien steht die N-ERGIE Netz GmbH wie die meisten Netzbetreiber in den letzten Jahren vor enormen Herausforderungen. Da das Stromnetz nicht für die Einspeisung aus zahlreichen Anlagen an dezentralen Punkten konzipiert ist, muss das Netz immer häufiger durch Ausbaumaßnahmen verstärkt werden, also durch den Bau neuer Leitungen und Umspannanlagen. 2008 investierte die N-ERGIE für diese Netzverstärkungsmaßnahmen 300% mehr als im Jahr 2007, nämlich 4,3 Mio. €. 2009 stieg dieser Anteil nochmals deutlich an und lag bei 7 Mio. €.

Gelebte soziale Verantwortung

Regionale Gesichtspunkte spielen für die N-ERGIE - im Unterschied zu einem überregionalen Großkonzern oder einem ‚global player’ – eine große Rolle: Der Energieversorger bezieht wesentliche Anteile seiner Vorleistungen aus der Region. Werden beispielsweise Rohre saniert oder eine Umspannanlage errichtet, beauftragt die N-ERGIE für die notwendigen Bauleistungen zu 90 Prozent Unternehmen aus Nürnberg oder der Region. So fließen der regionalen Bauwirtschaft jährlich Millionen durch Investitionen der N-ERGIE zu.

N-ERGIE sichert Arbeitsplätze

Die regionale Verankerung der N-ERGIE schafft so Impulse für die einheimische Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze in Nürnberg und in der Region.

Mit einer modernen Berufsausbildung schafft die N-ERGIE Zukunftsperspektiven für die junge Generation: Das Unternehmen bildet über den eigenen Bedarf hinaus aus und beschäftigt derzeit annähernd 200 Auszubildende. Auch 2010 stehen wieder über 50 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Unterstützung von kulturellen und sportlichen Veranstaltungen

Die N-ERGIE zählt zu den großen Sponsoren der Region und trägt so dazu bei, dass Sport- und Kulturveranstaltungen stattfinden können und den Lebensraum der 2,4 Millionen Einwohner bereichern. Die Musikveranstaltung des Klassik Open Air in Nürnberg, das familienorientierte Angebot des „Erfahrungsfeldes zur Entfaltung der Sinne“ und der international renommierte Triathlon-Wettbewerb Quelle Challenge in Roth sind nur einige Beispiele aus dem Spektrum des N-ERGIE Engagements.

Um jungen Menschen die Themen Energie sparen, Umwelt- und Wasserschutz näher zu bringen, ist die N-ERGIE Schulinformation unterwegs. Besichtigungen und Veranstaltungen für Lehrer, Schüler und Eltern ergänzen den Unterricht in Sachkunde, Hauswirtschaft, Biologie, Physik oder Chemie. Die eigens konzipierte Lernsoftware zum Thema Strom steht Schülern und Lehrern kostenlos zur Verfügung und machte in der Energiebranche bundesweit Schule.

Hilfe zur Selbsthilfe: Energieberatung für Hilfeempfänger

Im Rahmen der Nürnberger Projekte zur Armutsprävention unterstützt die
N-ERGIE seit Januar 2008 das Projekt „Energieberatung für Hilfeempfänger und Geringverdiener“ mit 150.000 €. Durch diese in Deutschland einmalige Maßnahme erhalten Hilfeempfänger individuelle Beratung im Haushalt, um so das Verbrauchsverhalten nachhaltig zu verändern und einen Beitrag zur Energieschuldenprävention, aber auch zum Klimaschutz zu leisten. Die erfreuliche Zwischenbilanz: Durchschnittlich können durch die Beratung 20% der Energiekosten eingespart werden.

Aktiv für die Umwelt

Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der daraus resultierenden gesetzlichen Vorgaben zum Klimaschutz engagiert sich die N-ERGIE mit zahlreichen Maßnahmen im Bereich des Umweltschutzes. Einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz stellt das CO2-Minderungsprogramm der N-ERGIE dar. Mit diesem Förderprogramm unterstützt das Unternehmen seit 1996 Kunden in Nürnberg und in ihrem gesamten Netzgebiet, die in Eigeninitiative zum Klimaschutz beitragen. 2009 wurde der Fördertopf sogar um 100.000 € auf 850.000 € pro Jahr aufgestockt.

Hocheffiziente Fernwärmeversorgung

Die Fernwärmeversorgung der N-ERGIE in Nürnberg ist ein Beispiel für umweltschonende Erzeugung. Dies zeigt der Primärenergiefaktor, der für die Fernwärmeversorgung im Verbundnetz der N-ERGIE in Nürnberg den Wert Null hat. Die Fernwärme für das Verbundnetz wird im Heizkraftwerk der N-ERGIE erzeugt. Der zertifizierte Primärenergiefaktor zeigt, dass im Heizkraftwerk der Brennstoff optimal ausgenutzt und Energie höchsteffizient eingesetzt wird.

Ökostrom ist doppelt gut

Ökostrom bietet die N-ERGIE bzw. ihr Vorgängerunternehmen, die EWAG bereits seit 1999 an, zuerst in Form des Tarifs „FrankenNatur“, seit 2007 als Produkt STROM PURNATUR. Das Besondere dabei: Von jeder verkauften Kilowattstunde Ökostrom fließt ein Cent in innovative Neuanlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien oder in zukunftsweisende Umweltprojekte. Durch den Kauf von STROM PURNATUR tragen die Kunden also aktiv dazu bei, die regenerative Stromerzeugung in der Region voranzutreiben.

Als Betreiber von Anlagen für erneuerbare Energien ist der N-ERGIE Konzern bereits seit dem Jahr 2000 aktiv: Die impleaPlus GmbH ist der größte Photovoltaik-Anlagenbetreiber in Nürnberg und einer der größten in der Metropolregion. Für 2010 plant die impleaPlus einen weiteren Ausbau der Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen.

Nachhaltiger Trinkwasserschutz

Regionale Verantwortung bedeutet für die N-ERGIE als Trinkwasserversorger eine nachhaltige Wasserschutzpolitik zu betreiben. Vorsorgender Trinkwasserschutz und ständige Qualitätskontrollen gehören zum N-ERGIE Standard. Das Nürnberger Trinkwasser stammt aus fünf Gewinnungsgebieten, die das Unternehmen mit hohem personellen und finanziellen Aufwand sowie durch eine nachhaltige Wasserpolitik schützt. Durch vorausschauenden Wasserschutz werden Schadstoffbelastungen des Grundwassers soweit wie möglich vermieden. Mit 19.200 Hektar umfassen die von der N-ERGIE genutzten Schutzzonen eine größere Fläche als das Stadtgebiet Nürnberg.

Elektromobilität und Green IT

Seit 2008 beschäftigt sich die N-ERGIE aktiv mit dem Thema Elektromobilität und unterstützt mit ihrem CO2-Minderungsprogramm den Erwerb von Elektrofahrzeugen. Das Unternehmen bietet Elektrofahrräder für seine Mitarbeiter sowie für Kommunen und Unternehmen in Nürnberg und der Region und aktuell auch Elektroroller zum Testen für zwei Monate: Die N-ERGIE macht das Innovationsthema Elektromobilität für ihre Kunden wortwörtlich erfahrbar Um auch in einen ersten Ausbau der Infrastruktur zu investieren, plant der Versorger 2010 fünf Ladesäulen im Stadtgebiet Nürnberg aufzustellen. Der N-ERGIE ist es wichtig, dass die Elektromobilität eng mit der Nutzung erneuerbarer Energien verknüpft wird. Deshalb können die Kunden ihre Fahrzeuge an den Ladesäulen mit dem Ökostromprodukt PURNATUR aufladen.

Auch mit innovativen Konzepten im Bereich der IT beweist das Unternehmen, dass Energieeffizienz mehr als nur ein Trend ist: Der N-ERGIE ist es gelungen, den Strombedarf für ihre Rechenzentren innerhalb von zwei Jahren um 66 Prozent zu senken. Damit verringert sich der Kohlendioxidausstoß um jährlich rund 3.000 Tonnen. Hierfür wurde das Rechenzentrum der N-ERGIE 2009 als erstes „Green Data Center“ Deutschlands mit dem Zertifikat der DEKRA Certification GmbH ausgezeichnet und damit als energieeffizient, nachhaltig und zukunftsorientiert anerkannt.

Fazit und Ausblick

Seit ihrer Gründung vor 10 Jahren konnte die N-ERGIE in allen Geschäftsbereichen erfreuliche Erfolge verbuchen. Mit den bewährten Strategien wird sie auch in Zukunft ihre Position als eigenständiges und zuverlässiges Unternehmen behaupten. Kooperationen und die Zusammenarbeit in Netzwerken werden dabei weiterhin eine entscheidende Rolle spielen.

Gerade der bestehende starke kommunale Verbund der mehrheitlich kommunalen Energieversorgungsunternehmen der Thüga wird auch zukünftig erhalten, gestärkt und weiter ausgebaut werden.

Langfristig wird dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der kommunalen Versorger gestärkt und das Wachstum in bestehenden und in neuen Geschäftsfeldern ermöglicht. Dies bietet für die N-ERGIE und die weiteren Unternehmen im Thüga-Verbund eine gute Ausgangsposition, um im ständig härter werdenden Wettbewerb des Energiesektors erfolgreich zu bestehen.

Der Vorsitzende des Vorstands der N-ERGIE Aktiengesellschaft Herbert Dombrowsky blickt optimistisch in die Zukunft: „Zwischen den Eckpfeilern Ökonomie, Ökologie und soziale Interessen wird die N-ERGIE als eigenständiges Unternehmen weiterhin zu einer ausgewogenen und nachhaltigen Zukunftsentwicklung beitragen.“

 Weitere Informationen: www.n-ergie.de

Die N-ERGIE Aktiengesellschaft im Überblick:

Netzgebiet: große Teile Mittelfrankens sowie über Teile von Unterfranken, Oberbayern, Schwaben und der Oberpfalz.
Netzlängen
Stromnetz:                 rund 27.000 Kilometer
Erdgasnetz:               rund 4.200 Kilometer
Fernwärmenetz:        rund 300 Kilometer
Wassernetz:              rund 2.400 Kilometer

N-ERGIE versorgt die Stadt Nürnberg mit Trinkwasser und Fernwärme

Geschäftsjahr 2008
Umsatz:                     1,8 Mrd. €
Beschäftigte:              rund 2.600 im Durchschnitt
Absatz Strom:                        9.908 Mio. kWh
Absatz Erdgas:          8.806 Mio. kWh
Absatz Fernwärme:   1.189 Mio. kWh
Absatz Wasser:         30 Mio. m3

 

 

    N-ERGIE Aktiengesellschaft - ungebremste Antragsflut bei EEG-Anlagen

Der Boom beim Anschluss von Eigenerzeugungsanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hält unvermindert an. Im Zeitraum Januar bis März 2010 gingen fast vier Mal mehr Anträge bei der
N-ERGIE Netz GmbH ein als im Vergleichszeitraum 2009. Allein im März 2010 belief sich die Zahl der Anträge auf etwa 1.700.

Der Trend des letzten Jahres setzt sich somit sogar noch verstärkt fort, denn bereits 2009 gingen mehr als doppelt so viele Anträge für Anlagen bei der N-ERGIE Netz GmbH ein als im Jahr 2008. Besonders die Anzahl der anzuschließenden Fotovoltaik-Anlagen ist so hoch wie nie zuvor.

Seit Ende Januar 2010 ist die Anzahl der Anträge nochmals sprunghaft angestiegen. Grund für die nochmalige Verstärkung ist die aktuelle Diskussion um eine Änderung des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) und die damit eventuell verbundene Senkung der Förderung von Fotovoltaik-Anlagen.

Diese Entwicklung stellt die N-ERGIE Netz GmbH als Netzbetreiber vor große Herausforderungen.

Sondermaßnahmen bei der N-ERGIE Netz GmbH

Um die Flut an Anträgen zu bearbeiten, hat die N-ERGIE Netz GmbH Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens verlagert sowie extern erhebliche Zusatzkapazitäten beschafft.

Trotzdem kommt es auf Grund der großen Menge an Anträgen teilweise zu längeren Bearbeitungszeiten. Die N-ERGIE Netz GmbH arbeitet weiterhin mit Hochdruck, um die Bearbeitungszeiten wieder zu verkürzen und bittet Ihre Kunden um Verständnis.

Was steckt hinter der Antragsbearbeitung?

Bevor eine Anlage an das Netz angeschlossen werden kann, ist unter anderem eine Netzverträglichkeitsprüfung notwendig. Der Netzbetreiber muss ermitteln, an welchem Verknüpfungspunkt die Anlage Strom ins Netz einspeisen kann. Für diese Aufgaben ist geeignetes technisches Personal erforderlich, das nicht kurzfristig aufgebaut werden kann.

Bei größeren Anlagen sind meist Baumaßnahmen notwendig, um das Stromnetz am Einspeisepunkt zu verstärken. Das Stromnetz ist an vielen Stellen nicht für die Leistung ausgelegt, die z.B. bei günstiger Sonneneinstrahlung von den Fotovoltaik-Anlagen eingespeist wird. Spannungsschwankungen, Netzausfall oder eine Abschaltung der Fotovoltaik-Anlagen wären die Folgen. Um diesen Effekten entgegen zu wirken, muss das Netz ausgebaut werden.

Bei Kleinanlagen kann in der Regel der Hausanschluss als Verknüpfungspunkt dienen. Doch aufgrund der Vielzahl der mittlerweile angeschlossenen Kleinanlagen müssen immer häufiger auch in diesem Bereich Netzverstärkungen durchgeführt werden. Der Aufwand für die Bearbeitung wird noch dadurch erhöht, dass Antragsteller häufig Änderungen zu ihren eingereichten Anträgen nachreichen. Diese Änderungen (z. B. Erhöhung der Anlagenleistung) machen eine erneute Überprüfung des gesamten Antrages erforderlich.

Erneuerbare Energien erfordern enormen Aufwand für Netzumbau

Jährlich werden mehrere hundert Maßnahmen unterschiedlicher Größenordnung zur Netzverstärkung durchgeführt, von der Verlegung kurzer Kabelstrecken bis hin zum Bau von Umspannanlagen. Um das Stromnetz zu verstärken und schließlich die Anlagen ans Netz anzuschließen, sind umfangreiche Planungen, sowie ein gewisser zeitlicher und finanzieller Aufwand unumgänglich.

Im Jahr 2009 investierte die N-ERGIE rund 7 Mio. € für Netzverstärkungsmaßnahmen. Für das Jahr 2010 werden derzeit entsprechende Investitionen im Umfang von ca. 10,4 Mio. € erwartet.

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