Kirchengemeinden

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Evangelische Kirchengemeinde


Innenansicht
Evangelisches Pfarramt Großhabersdorf
Tel. 09105 242, Fax. 09105 93 55
Am Kirchberg 1, 90613 Großhabersdorf
www.grosshabersdorf-evangelisch.de

Pfarrer Otto Schrepfer,
Alte Schulgasse 3, 90613 Großhabersdorf

Der Gottesdienst ist Sonntags um 9:30.

www.dekanat-fuerth.de

Weitere Informationen über die Walburgiskirche und weitere mittelfränkische Wehrkirchen finden Sie unter home.t-online.de/home/0912928650-8.

Eingangspforte mit Pfarrer Schrepfer (G.Heintz)
Pfarrer Schrepfer
Blick zum Mesnerhaus (G.Heintz)
Blick Richtung Mesnerhaus

Evangelische Walburgiskirche (C.Sturm)
Evangelische Walburgiskirche

Robert Leyh
Die Evang.-Luth. St. Walburgskirche in Großhabersdorf

Geschichtlicher Überblick

1000 vermutlich Entstehung einer der hl. Walburga geweihten Kirche
1169/70 erste urkundliche Erwähnung der 0rtschaft Hadewartesdorf
1269 bestätigt Papst Bonifaz IV. dem Kloster Heilsbronn Güter in Großhabersdorf
1285 erhält der Reichsministeriale Albwert Rindesmvlus Kirchenbesitz in Großhabersdorf und Fernabrünst
14. Jh. Erbauung der Choranlage und des Turmes
1427 Plünderung der Ortschaft durch die Hussiten
1444 Nennung der "Fürstenherberge": das Gasthaus 'Zum Roten Roß'
1449 im Ersten Markgrafenkrieg brandschatzen Nürnberger Truppen die Ortschaft Großhabersdorf und 14 weitere Dörfer
nach 1450 Errichtung des Langhauses und Aufstockung des Turmes um ein
Schallgeschoss
nach 1480 Anschaffung einer Kirchenglocke
um 1500 Entstehung des Ölberges
1516 Erwähnung der Turmuhr
1621 Durchzug der beiden großen Kriegsheere des Grafen von Mansfeld und des Generals Tilly
1632 Peinigung der Landbevölkerung und Zerstörung Großhabersdorfs in Zusammenhang mit der Schlacht an der Alten Veste
1633-40 Reparaturen an der Kirche
1699 Erneuerung des Kirchenpflasters
1726/28 Barockisierung des Kirchenraumes
1797 Entfernung der Scharwachttürmchen am Kirchturm
um 1830/40 Anschaffung des Kirchengestühls
1909 Anbau der beiden querhausartigen Stiegenhäuser
1937 elektrische Beleuchtung des Kirchenraumes
1947 Instandsetzung der Kirche
1948 Rückkehr der großen Glocke vom Hamburger Glockenfriedhof
1953/54 Erneuerung und Ergänzung des Geläuts, Verstärkung des Glockenstuhls, seit 1955 elektrisches Läutwerk
1961/63 Neueindeckung von Turm- und Kirchendach
1977 Erneuerung der Kirchentüren
1981/83 Umfassende Innenrenovierung der Kirche mit Orgelerneuerung, Freilegung des Sakramentshaus-Freskos (1987 abschließend restauriert)
1999 Außenrenovierung

Zeitungsausschnitt

Die zahlreichen Kunstschätze in der evangelisch-lutherischen St. Walburgskirche waren sicher nicht der Anlass für Pfarrer Otto Schrepfer, sich nach Großhabersdorf versetzen zu lassen, wo er seit 1. März dieses Jahres tätig ist. Aber er schätzt diese künstlerisch und historisch wertvollen Inhalte seiner Kirche sehr, sind sie für ihn doch auch ein Ausdruck dafür, dass über Jahrhunderte hinweg durch einen tiefen religiösen Glauben der Mitglieder der Kirchengemeinde diese Kunstschätze erst ermöglicht wurden. "Sie kommen durch die sorgfältige Pflege dieser Kostbarkeiten und die wundervolle Renovierung der Kirche durch meinen Vorgänger Friedrich Rommel in den achtziger Jahren nun erst richtig zur Geltung," stellt Pfarrer Schrepfer bewundernd fest.

Einen ganz besonderen persönlichen Bezug hat für ihn der im 18. Jahrhundert geschaffene Taufstein, dessen Taufbecken von einem Engel mit beiden Händen über seinem Haupt gehalten wird. Den tieferen Sinn der Taufe verkörpert die darüber befindliche Gestalt des Johannes des Täufers. Pfarrer Schrepfer wird durch diesen Engel an den Psalm 91, Vers 11 erinnert: "Denn er hat seinen Engeln befohlen". "Diesen Chorsatz von Felix Mendelssohn-Bartholdy hat der Windsbacher Knabenchor oft gesungen und er bleibt für mich eine schöne Erinnerung." Und von vielen Eltern wird dieser Psalmvers auch als Taufspruch gewählt, was für Pfarrer Schrepfer ebenfalls einen Bezug zu diesem Taufstein darstellt. Ein weiteres Kleinod der Kirche ist das erst Anfang der achtziger Jahre freigelegte Fresko auf der Orgelempore, in dem der Priesterkönig Melchisedek mit Abraham und Lot Brot und Wein segnet. In dieser alttestamentarischen Szene sieht Pfarrer Schrepfer eine direkte Linie zu Jesus im Neuen Testament, der im Abendmahlsaal seinen Jüngern Brot und Wein gereicht hat, und zur heutigen Kirchengemeinde, die im Gottesdienst beim Abendmahl diese Gaben empfängt.

An der nördlichen Außenwand der Kirche befindet sich eine Ölberggruppe, deren Sandsteinfiguren wohl um 1500 entstanden sind. "Gerade durch die sorgfältige Renovierung vor einiger Zeit kommt dieses zentrale Geschehen im Leben Jesu im Garten Gethsemane eindrucksvoll zur Geltung," resümiert Pfarrer Schrepfer.

Das Positive des christlichen Glaubens sieht er in den beiden Auferstehungsbildern über dem Altar und an der südlichen Längsseite verwirklicht, die auch thematisch zur hellen, licht-durchfluteten Atmosphäre des Gotteshauses passen. Ein großes Lob zollt er den Initiatoren der Innenrenovierung der Kirche in den achtziger Jahren, bei der alle Gegenstände und Darstellungen originalgetreu wiederhergestellt wurden: Das Speisegitter am Altar, die Schiebefenster an den sog. Herrschafts- oder Frauenstühlen, die für Personen gedacht waren, die in der Öffentlichkeit eine besondere Stellung hatten, die Kreuzrippen mit dem Christuskopf als Schlussstein im Chorraum der Kirche. Die im Kirchenraum dominierenden Farben weiß, blau und gold symbolisieren anschaulich das Ineinandergreifen von Himmel und Erde.

Über all diesen Kunstschätzen in seiner neuen Wirkungsstätte, der evangelisch-lutherischen St. Walburgskirche, waren es aber doch in erster Linie die Menschen der Pfarrgemeinde, die ihn zum Wechsel nach Großhabersdorf veranlassten. Nach zwölfjähriger Tätigkeit als Direktor des Studienheimes des Windsbacher Knabenchores wollte er nun wieder alle Probleme jüngerer und älterer Menschen in den verschiedenen Lebenssituationen kennen lernen, von der Taufe bis zum Begräbnis. Und doch spielen für Pfarrer Otto Schrepfer die Kunstschätze seiner Kirche bei der Ausübung religiöser Tätigkeiten im Gotteshaus eine unterstützende, ja un-verzichtbare Rolle, weil sie eben für diese Handlungen einen würdigen Rahmen darstellen. GÜNTER GREB

 

Zeitungsausschnitt

Johann Sebastian Haas wurde durch das Engagement der Familie in der landes-kirchlichen Gemeinschaft schon als junger Mensch geprägt. Sein Vater Hans Haas war bereits Mitglied des Kirchenvorstandes in Vincenzenbronn. 1956 zog Sebastian Haas nach Großhabersdorf, wo er die Landwirtschaft in der Bachstraße übernahm und den Beruf des Metzgers erlernte. Seit 1945 spielt er im Posaunenchor und 1970 wurde er erstmals in den Großhabersdorfer Kirchenvorstand gewählt, aus dem er 1994 auf eigenen Wunsch ausschied, um sich ganz der Arbeit als Kirchenpfleger widmen zu können. In dieser Funktion nimmt er aber weiterhin an den Sitzungen des Kirchenvorstandes als beratendes Mitglied teil; im Bauausschuss hat er Stimmrecht. Welchen zeitlichen Aufwand die Tätigkeit eines Kirchenpflegers erfordert, wird an der Auflistung von größeren Vorhaben in den vergangenen dreißig Jahren deutlich: In der Hadewartstraße wurde ein neuer Kindergarten gebaut, das Pfarrhaus am Kirchberg musste 1973 und jetzt erneut renoviert werden, die Alte Schule wurde zu einem Arzthaus und dann zur zweiten Pfarrstelle umgebaut, Ende der 70er Jahre wurde der Friedhof nach Westen hin erweitert, Anfang der 80er Jahre wurde die Kirche renoviert und 1985 wurde das evangelische Gemeindezentrum mit der Pfarrscheune gebaut. Derzeit werden das zweite Pfarrhaus trockengelegt und die Außenanlagen des Kindergartens verbessert. "Alle diese Projekte erfordern nicht nur viel Verwaltungsarbeit, als Kirchenpfleger muss man auch vor Ort immer wieder mit dabei sein," stellt Sebastian Haas fest. Immerhin hat der Haushalt der Kirchengemeinde ein Volumen von ca. 1,5 Millionen Mark jährlich, davon über 1 Million für die beiden Kindergärten. Erfreut zeigt er sich darüber, dass mit Pfarrer Rommel finanzielle Rücklagen geschaffen werden konnten, so dass alle Aufgaben nun leichter finanziert werden können.

Obwohl es nicht zu den Aufgaben des Kirchenpflegers gehört, hat sich Sebastian Haas für die Neuanlage der Kriegsgräber auf dem Großhabersdorfer Friedhof sehr engagiert. (Foto) Beim Verband Deutscher Kriegsgräber ließ er nicht locker, bis dieses Projekt aufgegriffen wurde. Kirchengemeinde, politische Gemeinde und der Verband übernahmen zu je einem Drittel die Kosten und so konnte vor zwei Jahren die Kriegsgräberanlage neu angelegt und offiziell eingeweiht werden.

Wenn es ihm seine Gesundheit erlaubt und auch auf ausdrücklichen Wunsch des neuen Pfarrers Otto Schrepfer will Sebastian Haas das Amt des Kirchenpflegers noch einige Zeit ausüben und sich um die Finanzen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Großhabersdorf so sorgfältig wie seit 26 Jahren kümmern. GÜNTER GREB

 

Zeitungsausschnitt

Namen im Gespräch
Konrad Hofmann, Wolfgang Lang und Heiko Wenning, Vorstandsmitglieder des Großhabersdorfer Gewerbeverbandes, übergaben an Pfarrer Otto Schrepfer von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, die die Trägerschaft über den Friedhof hat, 20 Gießkannen, mit denen vor allem älteren Leuten das Gießen der Gräber erleichtert werden soll. Die Gießkannen werden an den Wasserentnahmestellen im Friedhof deponiert, wo auch schon entsprechende Halterungen angebracht wurden. Pfarrer Schrepfer und Willy Kunstmann, Mitglied des Friedhofsausschusses, bedankten sich bei der Vorstandschaft des Gewerbeverbandes für diese sinnvolle und praktische Anschaffung. Günter Greb

 

 

Katholische Kirchengemeinde


Innenansicht
Katholisches Pfarramt Großhabersdorf
Tel. 09105 265
Willibaldstraße 2, 90613 Großhabersdorf

Homepage: www.kath-kirche-grosshabersdorf.de
 
  Vor der Pforte (G.Heintz)
Vor dem Eingang

Die katholische Pfarrei Dietenhofen - Großhabersdorf

Dietenhofen - Großhabersdorf ist die jüngste Pfarrei der Diözese Eichstätt. Sie wurde von der ehemaligen Kuratie am 11. Juli 1993 zu einer eigenständigen Pfarrei erhoben. Zu ihr gehören große Teile der politischen Gemeinden Bruckberg, Dietenhofen und Großhabersdorf, sowie einige Ortsteile der Gemeinde Weihenzell. Das Gebiet der Pfarrei Dietenhofen - Großhabersdorf war und ist ein Grenzgebiet. Die Pfarrgemeinde grenzt im Norden und Westen an das Erzbistum Bamberg an. Großhabersdorf ist der Pfarrort der katholischen Pfarrgemeinde Dietenhofen - Großhabersdorf.

Nachdem 1528 die Reformation in Großhabersdorf eingeführt ist, gibt es bis Mitte des 20. Jahrhunderts nur vereinzelt Katholiken in dieser Gegend. Erst die große Anzahl der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge führt nach dem 2. Weltkrieg zu einer Neugründung der katholischen Kirchengemeinde, die 1946/47 von Kaplan Zankl aus Roßtal betreut wird. Alle zwei Wochen darf am Sonntag Nachmittag in der evangelischen Kirche ein katholischer Gottesdienst gefeiert werden. Am 2. Oktober 1947 wird die Kuratie Dietenhofen gegründet, die auch für Großhabersdorf zuständig ist. Pfarrer Walter Führich übernimmt die Seelsorge bis zum 1. November 1949. Sein Nachfolger wird Pater Norbert Ubl.

Im April 1953 erwirbt er das Grundstück für den Kirchen- und Pfarrhausbau in Großhabersdorf. September 1953 wird Franz Gollan Seelsorger der Kuratie. Der Sitz wird nach Großhabersdorf verlegt. 1954 wird die katholische Kirche St. Walburga errichtet. Am 1. April 1955 ist das Pfarrhaus bezugsfertig. Kurat Gollan zieht von Dietenhofen nach Großhabersdorf um. 1968 wird in der Kirche eine Empore für Orgel und Chor errichtet. 1968 wird Kurat Franz Gollan verabschiedet, als Neuer Kurat Franz Kurzendorfer eingeführt. 1972 wird er Militärseelsorger; sein Nachfolger Franz Hein tritt als Kurat an. 1983 geht Kurat Hein in den Ruhestand und Josef Herrmann wird Kurat in Großhabersdorf. 1987 tritt Werner Klösel als Diakon mit Zivilberuf seinen Dienst an und unterstützt den Kuraten in der Seelsorge. Am 15. Januar 1992 stirbt Kurat Josef Herrmann. Kaplan Ewald Scherr wird neuer Kurat. Mit der Erhebung zur Pfarrei am 11. Juli 1993 wird aus dem "Kuraten" ein "Pfarrer". 1994 gestaltet Pfarrer Scherr den Altarraum in der Kirche neu, der neue Altar wird von Bischof Karl Braun geweiht. Im gleichen Jahr bekommt die Pfarrkirche drei neue Glocken. 1995 löst Pfarrer Josef Vollnhals Pfarrer Scherr in seinem Amt ab. Von 1998 bis Dezember 2003 wirkte Bernhard Kroll als katholischer Pfarrer in der Pfarrgemeinde Dietenhofen - Großhabersdorf. Seit Frühjahr 2004 hat Herr Pfarrer Sturmius Wagner die Pfarrstelle übernommen.

 

Zeitungsausschnitt

GROSSHABERSDORF - "Die Senioren sind ein dankbares Publikum, die alle Angebote bei den Seniorennachmittagen gerne annehmen," betont Annemarie Schön, die zusammen mit zwei weiteren Helferinnen die Seniorengruppe der katholischen Pfarrgemeinde betreut. Und diese Dankbarkeit und die Freude der Senioren über die monatlichen Treffen sind wohl auch mit ein Grund dafür, dass sich Annemarie Schön dieser Aufgabe seit der Gründung der Seniorengruppe im Mai 1984 widmet. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche gibt es jeden zweiten Mittwoch im Monat für die 25 - 30 Personen (fast nur Frauen!) im Pfarrheim Kaffee und Kuchen, die von den Teilnehmern gespendet werden oder aus der gemeinsamen Kasse bezahlt werden. Dazu wird ein Körbchen aufgestellt, in das die Teilnehmer ihren Obolus legen. Und da es vom Caritas-Kreisverband für Altenhilfe auch noch Zuschüsse gibt, finanziert sich die Seniorengruppe selbst, braucht also keinerlei Zuwendungen von der Pfarrei. Bisweilen finden auch Lichtbildervorträge statt, z.B. über Reisen in die Wallfahrtsorte Lourdes oder Fatima. Vorträge über Osterbräuche standen ebenfalls schon auf dem Programm der Seniorengruppe und demnächst wird der vorweihnachtliche Brauch des "Fatschenkindes", mit dem das Christkind gemeint ist, vorgestellt. Einmal jährlich treffen sich die Senioren der katholischen und der evangelischen Pfarrgemeinde zu einem gemeinsamen Nachmittag in der Pfarrscheune und ebenfalls einmal im Jahr wird ein Ausflug organisiert, meist zu einem Wallfahrtsort, wo dann ein gemeinsamer Gottesdienst im Mittelpunkt steht. Und zu jedem Geburtstag eines Mitgliedes der Seniorengruppe überreichen Annemarie Schön und ihre Helferinnen einen Blumenstrauß und zu Weihnachten gibt es ein kleines Geschenk - alles aus der gemeinsamen Kasse finanziert.

1986 hat Annemarie Schön eine Theatergruppe in der katholischen Pfarrgemeinde ins Leben gerufen, die sie seitdem leitet. Beim Pfarrfamilienabend in der Vorweihnachtszeit im Rangauhaus und beim Patroziniumsfest im Pfarrheim tritt die Theatergruppe regelmäßig auf; aber auch bei Veranstaltungen des Sportvereins, der Feuerwehr und der evangelischen Seniorengruppe waren die Theaterspieler schon zu Gast. Auf die üblichen besinnlichen Krippenspiele wird grundsätzlich verzichtet, dafür werden lustige Theaterstücke und Sketche einstudiert, die, so Annemarie Schön, den Akteuren und auch der Leiterin mehr Spaß machen und beim Publikum immer gut ankommen. Als dienstältester Theaterspieler ist Andreas Ziegler seit der Gründung im Jahr 1986 dabei; ansonsten findet immer wieder ein personeller Wechsel der Kinder und Jugendlichen statt. Aus der Not haben die Theaterspieler eine Tugend gemacht, als einmal kaum weibliche Akteure zur Verfügung standen: Kurzerhand wurden alle weiblichen Rollen von Jungen gespielt und die einzige männliche Rolle von einem Mädchen. Die Resonanz beim Publikum war dementsprechend!

Seit 1983 gehört Annemarie Schön der Kirchenverwaltung der katholischen Pfarrgemeinde an, die für die finanziellen Belange der Pfarrei zuständig ist. Von 1986 - 1989 war sie auch kommissarisch Kirchenpflegerin. In diese Zeit fiel der Kauf einer Pfeifenorgel von der evangelischen Kirchengemeinde, für die die nötigen Geldmittel aufzubringen waren.

Weiterhin singt Annemarie Schön seit 1983 im Kirchenchor der katholischen Pfarrgemeinde mit und ist seit nunmehr acht Jahren in den Sonn- und Feiertagsgottesdiensten auch als Lektorin im Einsatz.

Dieses große Engagement für die Pfarrgemeinde ist nach ihren eigenen Aussagen auf ein religiös geprägtes Familienleben zurückzuführen. So war sie seit ihrer Schulzeit in Wendelstein in kirchlichen Gruppen tätig, später auch Gruppenleiterin bei der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ), ehe sie 1969 durch ihre Heirat nach Großhabersdorf zog. Da sie auch nach jahrelanger Tätigkeit in den verschiedenen Gruppierungen der katholischen Pfarrgemeinde immer noch Freude daran hat, will sie dieses vielseitige Engagement auch in der Zukunft mit ungebrochenem Elan fortsetzen. GÜNTER GREB

 

Zeitungsausschnitt

Mit einem Gospelgottesdienst feierte die Pfarrgemeinde in diesem Jahr das Erntedankfest. Der Chor des Familienkreises brachte unter der Leitung von Hildegard Kalb bekannte Gospels zu Gehör, die die zahlreichen Gottesdienstbesucher zum Mitklatschen animierten. Begleitet wurde der Chor von Johannes Hirschmann am Keyboard sowie den beiden Percussionisten Julia Kalb und Maximilian Müller. Zum liturgischen Geschehen passend erklang während der Kommunionausteilung "Let us break bread together". Pfarrer Bernhard Kroll dankte den Interpreten am Schluss für die gelungene Gestaltung des diesjährigen Erntedankgottesdienstes. GÜNTHER GREB

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